Was ist Psychophysiognomik und wer ist Carl Huter (1861 – 1912)
Die Psychophysiognomik ist die Lehre vom Ausdruck des Körpers, des Kopfes und des Gesichts. Sie bezieht die gesamte Körpersprache, Mimik und Gestik mit ein. Vereinfacht gesagt: Fachpersonen der Psychophysiognomik erkennen aus der äusseren Erscheinung eines Menschen dessen individuelle Talente, Stärken und Bedürfnisse.
Begründet wurde diese Lehre vom Deutschen Carl Huter (1861–1912). Der Porträtmaler erforschte die Menschenkenntnis durch wissenschaftliche und empirische Studien.
In den 1980er-Jahren begann Fritz Aerni, die Schriften Huters neu zu veröffentlichen. Der Inhalt wurde nicht verändert. Die Texte wurden, wo nötig, der heutigen Sprache angepasst, um sie lesbarer zu machen.
Der folgende Vierzeiler von Carl Huter gefällt mir. Er hat von seiner damaligen Gültigkeit (1861-1912) bis heute noch nichts von seiner Kraft eingebüsst, weil er in meinen Augen für mehr Menschlichkeit plädiert.
Auf dem ganzen Erdenrund:
Rassen, Klassen, Nationen
Treten in den Hintergrund
Weil auf Erden Menschen wohnen
